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Schnittstellentherapie: Therapie bei komplexen Störungsbildern

14./15.10.2022 (S1022)

für Logopäd:innen

Online -Seminar

 

ABGESAGT

Kinder, die Auffälligkeiten in mehreren Sprachbereichen haben, beschäftigen uns in diesem Seminar. Ein Einstieg in die Schnittstellentherapie kann bereits mit jungen Kindern erfolgen. Stärker im Blick haben wir aber Kinder am Übergang vom Vorschul- zum Schulalter oder auch Grundschulkinder. Diese Kinder haben bereits etliche Sprachfähigkeiten erworben, allerdings lückenhaft und nicht so sicher wie erwünscht. Grammatische Strukturen, ein spezifischer Wortschatz, die phonologische Bewusstheit oder auch das Kommunikationsverhalten können von den Auffälligkeiten betroffen sein.

In der Therapieplanung ergeben sich häufig Fragen, in welchem Bereich die Therapie beginnen sollte, wie sprachspezifisch oder allgemein fördernd die Therapie ausgerichtet sein sollte und ob die Therapie zu den einzelnen Sprachbereichen nacheinander oder zeitgleich erfolgen sollte. Hier kann die modellgeleitete Schnittstellentherapie Antworten liefern. 

Die Arbeit an Schnittstellen bedeutet, dass mit einer therapeutischen Intervention mehrere Sprachbereiche gleichzeitig angeregt werden und so eine effektive Therapie angeboten wird. Welche Schnittstellen in welchen Entwicklungsphasen besonders förderlich therapiert werden können, besprechen wir anhand von Beispielen aus der natürlichen und auffälligen Sprachentwicklung.

Im Seminar wird vermittelt, wie sich eine Therapie bei Kindern, die in mehreren  Sprachbereichen mehr oder weniger auffällig sind, günstig und theoriegestützt aufbauen lässt. Insbesondere soll die Frage, welche Behandlungsschritte wann einzuleiten sind, beantwortet werden

Seminarinhalte:

  • Vertiefung des Natürlichen Grammatik- und Wortschatzerwerbs
  • Definition der Schnittstellen im Spracherwerb zwischen Phonologie, Lexikon, Grammatik und Pragmatik
  • Leitfaden zum therapeutischen Vorgehen bei komplexen Störungsbildern
  • Therapie von SES in Schnittstellenbereichen

Referentin: Dr. Silke Kruse, Ausbildung zur Logopädin 1985-1988 Erlangen. Studium der Linguistik, Universität Erlangen-Nürnberg, Dissertation zum Thema Dysgrammatismus. Hierzu ist nach der Dissertation auch ihr Buch "Kindlicher Grammatikerwerb und Dysgrammatismus" entstanden.

Seit 1996 bildet Silke Kruse Studentinnen und Kolleginnen in den Themen Kindlicher Dysgrammatismus, Late Talker und ungestörter Kindspracherwerb weiter. Seit 2004 praktiziert sie in eigener Praxis in Erlangen.


Zielgruppe: Logopäd:nnen

Das Seminar wird bei logopädieaustria zur Approbation eingereicht.
 

Seminarnummer:S1022
Dauer:2 Tage
Termin:14/15.10.2022
Zeit:Fr  9:00 bis 17:00
Sa 9:00 bis 15:30
Teilnehmer:max. 24
Kosten:€ 295,–
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Anmeldung

Für eventuelle Rückbuchungen:
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